Fairplay unter Profis: der 3D-Druckervergleich der CompeDent-Labore

Ob zur Fertigung von Abformlöffeln, Modellen, Bohrschablonen, Provisorien oder Aufbissschienen: 3D-Drucker liegen im digitalen Trend. Doch welcher Printer eignet sich für welche Indikation? Welches Material kann verwendet werden? Wie lange dauert der Druck? Und worin unterscheiden sich die einzelnen Geräte?

Die Inhaber der CompeDent-Labore treffen sich regelmäßig, um sich gegenseitig auf den neuesten Stand in Sachen Fertigungstechnik und Produktentwicklung zu bringen. Beim Thema 3D-Druck stellten die Mitglieder der Projektgruppe „Digitale Fertigung und Innovation“ fest, dass ihnen die individuelle Präsentation einzelner Geräte zu wenig Wissenszuwachs bringt. So entstand der Wunsch nach einem direkten Vergleich, um die Vor- und Nachteile der aktuellen Geräte genau zu erfassen. Gesagt, getan, es folgte eine Einladung an alle führenden Anbieter zu einem 3D-Druckervergleich im Dental-Labor Handrich in Selb. Dieser Einladung folgten am 13. Februar 2018 die Unternehmen Dentona AG, Formlabs Inc. vertreten von der Anton Gerl GmbH, Metaux Precieux GmbH, Shera Werkstoff-Technologie GmbH & Co. KG und Stratasys Ltd. Diese Verfahrensanbieter erhielten vorab Daten für einen zu fertigenden Muster-Datensatz, der dann geprüft wurde. Außerdem wurde am Veranstaltungstag live im direkten Vergleich gedruckt. Die teilnehmenden Zahntechnikermeister nahmen die Druckergebnisse, aber auch Geräte-Handling, Materialverbrauch, Produktionsverfahren, Nachbearbeitung und die Gerätereinigung exakt unter die Lupe. Aufwand, Kosten und Nutzen wurden genau analysiert und mit dem tatsächlichen Bedarf der Labore abgeglichen. Dieser ist je nach Unternehmensausrichtung auch innerhalb der CompeDent-Laborgruppe durchaus unterschiedlich. Hervorzuheben ist der absolut faire Umgang miteinander. Zwischen den Partner aus der Industrie bestand Chancengleichheit, die zu einem sehr respektvollen Umgang führte. Bei allem Wissensdurst stellten die zahntechnischen Anwender ihre Fragen zielführend und sensibel und ermöglichten damit einen objektiven Vergleich der präsentierten 3D-Drucker. Mit diesem gelungenen Fortbildungskonzept haben die CompeDent-Labore Neuland betreten, das mit Sicherheit erweitert wird. Jeder Teilnehmer konnte an diesem Tag enormes Wissen mitnehmen, sei es über Fertigungsdetails oder das Portfolio der Mitbewerber. Eine Fortsetzung folgt bestimmt.